Am 7.10.2010 war es dann soweit die Reise begann nach Weil am Rhein zu der Firma Vitra.
Am späten Nachmittag kam ein großer Teil der Teilnehmer in der „Schlafstadt“ an, einem Hotel mit 12 individuell gestalteten Zimmern in dem Komplex „Sichtwerk“ – eine Location mit Restaurant, Gastronomie und Räumlichkeiten für Events. Frau Ahlefeld, Projektleiterin von Vitra im Bereich Köln/Bonn, hieß alle herzlich willkommen und informierte über den weiteren Ablauf. Alle Angereisten fuhren zum unweit entfernten Vitra-Campus, um am Abend im 1993 fertiggestellten Konferenzpavillon, damals das erste Bauwerk von Tadao Ando außerhalb Japans, beim Dinner mehr über Vitra zu erfahren. Sehr beeindruckt waren die Innenarchitekten von der Konsequenz der Materialität und Raumqualität, insbesondere auch von dem Umgang mit Außen- und Innenraum. Leise fügt sich der Pavillion in die von Kirschbäumen geprägte Landschaft ein. Frau Ahlefeld und Frau Orths standen den ganzen Abend zum Austausch und Rückfragen zur Verfügung.
Nach Übernachtung in der Schafstadt war nun erstes Tagesziel die Business Lounge auf dem Vitra-Campus. Das volle Programm startete mit einer Architekturführung über den gesamten Campus bei schönstem Herbstwetter, welches dem Design-Museum von Frank O. Gehry einen sehr kontrastreichen, skulpturalen Charakter verlieh. Weitere realisierte Objekte, wie das Erstlingswerk von Zaha Hadid – Feuerwache, die Bushaltestelle von Jasper Morrison, die Tankstellenhaus von Jean Prouvé und die Produktionshalle von Nicholas Grimshaw folgten. Dann referierten die Vitra-Repräsentantinnen über die Firmengeschichte und -philosophie, sowie Konzepte und Möglichkeiten der Kooperation. Die eigenständige Begehung des VitraHauses bei Tag, ausgestattet mit der Homecollection von Vitra, hinterließ ganz andere Eindrücke als am Abend zuvor, am liebsten würde man einziehen…
Das Vitra-Programm schloss mit einem Einblick in die Produktion des Aluminium Chair sowie einer detaillierten Erläuterung der gelebten Philosophie des „Open-Space-Office“ - dem Citizen Office - dem Verwaltungszentrum Vitras auf dem Campus ab.
Einige nutzten nach dem „offiziellen Teil“ der Veranstaltung noch die Gelegenheit sich Basel anzuschauen, weitere Eindrücke über die Architektur in Basel zu bekommen oder aber ganz einfach am Rheinufer die letzten Sonnenstrahlen zu erhaschen und die Seele nach dem vielfältigen Vitra-Programm baumeln zu lassen. Einen ganz herzlichen Dank an Vitra.
Text Andreas Franke + Martina Lorbach, Fotos Jeanette Göbel